Rechte optische Spalte

Führungskräfte folgender Vereinsmitglieder unter-stützen das ipo durch ehrenamtliche Tätigkeit in Gremien und Arbeits-gruppen (alphabetisch):

  • Amt der Oö. Landesregierung, Linz
  • Brauunion Österreich AG, Linz
  • FH OÖ Management GmbH, Wels
  • GRZ IT Center Linz GmbH
  • Johannes Kepler Universität, Linz
  • KEBA AG, Linz
  • Linz AG, Linz
  • LIVA - Linzer Veranstaltungs- gesmbH, Linz
  • Magistrat der Stadt Linz
  • Oberbank AG, Linz
  • Trauner Verlag + Buchservice GmbH, Linz
  • VKB-Bank, Linz
  • voestalpine AG, Linz
  • WIFI, WKOOE, Linz

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Stakeholdermanagement

Zweck des Stakeholdermanagements ist es, den Link zwischen dem Stakeholderdenken des Unternehmens und der IT herzustellen. Die IT ist noch immer zu sehr auf operative bis administrative Aufgaben ausgerichtet. Was ihr fehlt, ist die strategische Orientierung. Das Stakeholderdenken wurde in den 1960er Jahren von Freemann an der Universität von Stanford entwickelt. Er sieht den Stakeholder als eine Gruppe oder ein Individuum, die das Handeln eines Unternehmens beeinflusst oder von dessen Handlungen beeinflusst wird. Die Bedeutung des Stakeholderdenkens wird in der Öffentlichkeit immer dann besonders beachtet, wenn öffentlichkeitswirksame Ereignisse auftreten (z.B. Tsunami, Shell's Brent Spar-Umweltbelastung oder die vor Jahren bekannt gewordene Kinderarbeit bei NIKE). Mit der Diskussion über den Beitrag der IT zur Verbesserung der Wertkette, der Notwendigkeit der Entwicklung von IT-Strategien und der zunehmenden Bedeutung von CRM hat das Stakeholdermanagement an Bedeutung gewonnen. Stakeholdermanagement besteht aus fünf Phasen:

Phase 1: Stakeholderidentifikation verwendet eine Methodik zur Identifikation unterschiedlicher Stakeholderkategorien.

Phase 2: Systematisierung der Stakeholder nach "Interesse" und "Wirkung".

Phase 3: Systematisierung der Stakeholder nach "Einfluss" und "Gewicht".

Phase 4: Partizipation der Stakeholder in unterschiedlichen Projektphasen.

Phase 5: Entwurf eines Stakeholderinformationssystems.

Die Systematisierung der Stakeholder erfolgt durch Einordnung in ein Portfolio mit den Dimensionen "Einfluss" und "Gewicht" mit den jeweiligen Ausprägungen "gering" und "hoch". Stakeholder des Typs A haben eine große Bedeutung, aber einen geringen Einfluss auf ein Projekt. Man wird sie informieren, aber ihr Einfluss ist beschränkt. Stakeholder des Typs B haben einen großen Einfluss und verfügen über eine große Bedeutung. Zu diesen sind unternehmensseitig besondere Beziehungen aufzubauen. Stakeholder des Typs C können ein erhebliches Risiko für ein Unternehmen sein. Eine besondere Beobachtung ist empfohlen. Stakeholder des Typs D haben keine Wirkung auf ein Projekt. Basierend auf den Ergebnissen einer derartigen Stakeholderanalyse erfolgt schließlich der Entwurf eines Stakeholderinformationssystems.





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